Lexnitz

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Ãlterste Holzkapelle Südmährens in Lexnitz

Tschechischer Name: Leštnice

Fläche: 130 ha

Einwohner um 1930: 50 in 12 Häusern

heutige Gemeindezugehörigkeit: Slavonice (Zlabings)

heutiger Verwaltungsbezirk: Jindřichův Hradec (Neuhaus)


Lage:

Lexnitz lag 4 km südwestlich von Zlabings (Slavonice) in einem Tal direkt an der mährisch-österreichischen Grenze in ca. 500 m Seehöhe. Lexnitz war nach Altstadt (Staré Město pod Landštejnem) eingepfarrt und nach Maires (Maříž) eingeschult.


Geschichte:

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1399. Im Jahre 1580 schenkte Zacharias von Neuhaus das im Tauschwege erworbene Dorf dem Zlabingser Spital. Am 27. Februar 1761 erstand der Rat der Stadt Zlabings bei einer amtlichen Versteigerung die Dörfer Lexnitz, Kadolz und Petschen um 6.000 Gulden. Lexnitz hatte zu Ende des 18. Jahrhunderts 15 Häuser; 1921 nur 12 Häuser, 50 Einwohner und 130 ha Grundfläche.

Im Jahre 1945 wurde Lexnitz, nachdem die deutschen Einwohner vertrieben worden waren, aufgelöst und zerstört.


Kulturerbe:

Dorfkapelle aus Holz gebaut, mit Schindeln gedeckt und mit Laterne, in welcher früher ein Glöckchen hing. In der Gegend waren Sakralbauten solcher Art einzigartig. Die Kapelle stand unter Denkmalschutz.


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